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Bildungsministerin hat großes Talent im Abschreiben
"DIE LINKE begrüßt, dass Bundesbildungsministerin Annette Schavan den Vorschlag der LINKEN zu einem bildungspolitischen Infrastrukturprogramm gegen die drohende Rezession aufgreift", so Nele Hirsch. Die bildungspolitische Sprecherin der Fraktion DIE LINKE weiter:
"Ministerin Schavan hat offensichtlich großes Talent im Abschreiben. Anstatt zu zaudern und zu zögern sollte sie allerdings offensiver vorgehen und die geplanten Maßnahmen schon jetzt im Kabinett zur Diskussion stellen und sie nicht erst vage für später ankündigen. Zudem ist die von ihr vorgeschlagene Größenordnung längst nicht ausreichend. Angesichts der chronischen Unterfinanzierung der Schulen und Hochschulen sind 5 Milliarden bei weitem zu wenig. Auch die drohende Rezession macht es erforderlich, zu klotzen anstatt kleckern.
Anstatt nachträglich abzuschreiben, hätte Ministerin Schavan auch einfach den Anträgen der LINKEN in der Haushaltsdebatte zustimmen können. Unter anderem dort war ihre jetzt aufgeworfene Forderung nach Investitionen für Schulen und Hochschulen enthalten."




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