Aktuelles
Bildungsausgaben müssen tatsächlich steigen
"Die vom Statistischen Bundesamt vorgestellte Erhöhung der Bildungsausgaben ist bei Lichte betrachtet eine Bildungskürzung, denn der Anteil der öffentlichen Bildungsausgaben am Bruttoinlandsprodukt ist weiter zurückgegangen", kommentiert Nele Hirsch die heutige Veröffentlichung zu Bildungsausgaben 2008. Die bildungspolitische Sprecherin der Fraktion DIE LINKE weiter:
"Wenn der europäische Durchschnitt der Bildungsausgaben als Richtwert genommen wird, müssten jedes Jahr rund 18 Milliarden Euro mehr für die Bildung aufgebracht wird. Statt Sonntagsreden und leeren Versprechen setzt sich DIE LINKE für einen Nationalen Bildungspakt ein, in dem Bund und Länder verbindlich festschreiben, zukünftig mindestens 7 Prozent des Bruttoinlandsproduktes für die Bildung auszugeben.
Zudem ist es ein bildungspolitisches Armutszeugnis, dass angesichts der aktuellen Finanzkrise zwar ein milliardenschweres Rettungspaket für die Banken geschnürt wird, aber für die Bildung nicht ein Cent aufgewendet wird. DIE LINKE fordert, dass der Ausbau der bildungspolitischen Infrastruktur in einem Konjunkturprogramm verankert wird. Damit lassen sich zwei Fliegen mit einer Klappe schlagen: auf der einen Seite bekommen wir bessere Kitas, Schulen und Hochschulen; auf der anderen Seite erreichen wir ein wirksames Gegensteuern gegen eine drohende Rezession."




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